„Vom 11. November bis zu den Friedensmissionen, ein Gedenken aus einem neuen Blickwinkel“
Diese Ausstellung wurde von der lokalen Sektion des Souvenir Français initiiert.

In Partnerschaft mit dem ONAC VG des Var (durch das Verleihen von Schautafeln) präsentierte diese Ausstellung den Einsatz der Opérations Extérieures (OPEX), FINUL und der ONU bei ihrem Engagement in den verschiedenen Konflikten. Seit vielen Jahren stellen die Opérations Extérieures eine der Säulen des französischen Militäreinsatzes dar. Dank zahlreicher Schautafeln, Fotos und Gegenstände, die an den Mut und die Opfer der Soldaten erinnern, tauchen die Besucher in die in vielen Ländern initiierten Aktionen ein.
Die Grande Guerre wird dennoch nicht vergessen, da auch verschiedene Schaufensterpuppen und Dokumente ausgestellt sind. Diese Ausstellung ist Teil eines Prozesses der Erinnerungsübermittlung.
In der Tat wollte der Souvenir Français das Engagement der französischen Soldaten ehren, die, manchmal weit weg von ihrer Heimat, den Werten des Friedens und der Freiheit dienen. Begegnung mit Philippe Decreuse: Seit wie vielen Jahren sind Sie Präsident des Souvenir Français des Val?
Philippe DECREUSE. Ich habe die Präsidentschaft des lokalen Komitees des Souvenir Français am 1. Januar 2025 übernommen. Was sind Ihre jüngsten Erinnerungsaktionen im Namen des Souvenir Français? PD.


Wir haben am 27. Juli der Tragödie der Fusillés du Bessillon gedacht, und am 29. Juli derjenigen der Fusillés du Vins-sur-Caramy. Am 16. August waren wir am 81. Jahrestag der Befreiung des Val sowie an einer Ausstellung über diese Zeit beteiligt. Für den 10. November haben wir mit den Schulen der Gemeinde und von Vins-sur-Caramy den Parcours der Flammes de la Mémoire eingerichtet.
Sie haben eine Ausstellung vorgeschlagen, die sich von den üblicherweise für den 11. November angebotenen unterscheidet?
PD. Unsere Ausstellung befasst sich mit dem Thema der FINUL und den OPEX unserer Armeen.
Tatsächlich habe ich 1983 am 11. Mandat der FINUL teilgenommen. Es war mir wichtig, diese von mir erlebte Zeit bekannt zu machen, besonders da die Casques bleus seit den Ereignissen in Israël und im Sud Liban, wo sie seit 1978 stationiert sind, stark in den Vordergrund gerückt sind. Haben Sie eine Botschaft an die junge Generation? PD.
Unsere Botschaft ist, dass wir vor allem die Opfer all unserer Soldaten nicht vergessen dürfen und dass wir heute die 4. Generation im „Feu“ seit dem 1. Weltkrieg sind. Diese Werte der République zu vermitteln, obwohl unsere heutige Gesellschaft sie verleugnen und sich ihrer schämen möchte. Unsere Toten zu ehren, ohne unsere Verwundeten und ihre körperlichen wie seelischen Wunden zu vergessen.
Wir haben immer noch zu viele Veteranen, die in ihrer seelischen Not ihrem Leben ein Ende setzen.
Ich schließe mit unserer Devise „Uns das Gedenken… Ihnen die Unsterblichkeit“.
Aufgezeichnet von Nicolas TUDORT (Text und Fotos).