27.07.2026

Die Stadt feiert die Kraft der Frauen

Ende November fand im Espace des Arts das von der Ville und dem CCAS organisierte Forum „Célébrons la Femme : Bien-être et Engagement“ statt.

RGVon Rédaction Gazette du VarJournalist 12. Januar 2026 Lesezeit: 2 Min.
La Ville célèbre la force des femmes
La Ville célèbre la force des femmes© La Gazette du Var
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Ein Tag, der als Zeit zum Durchatmen und zur Unterstützung bei essenziellen Themen gedacht war: Wohlbefinden, psychische Gesundheit, Selbstbehauptung und Prävention von Gewalt gegen Frauen. Schon zur Eröffnung kamen zahlreiche Besucher, um die Workshops, Vorträge und Informationsstände zu entdecken. „Wir wollten einen einfühlsamen Ort schaffen, an dem sich jede Frau gehört, begleitet und wertgeschätzt fühlen kann“, erklärte eine der Organisatorinnen. Den ganzen Tag über boten Massagen, Energiebehandlungen, Umstylings, Fotoshootings oder Workshops zum körperlichen Ausdruck den Teilnehmerinnen die Möglichkeit, sich um sich selbst zu kümmern. Gleichzeitig unterstützten sie einen wichtigen Zweck, da der gesamte Erlös der Wohlfühl-Angebote an den Verein AFL Transition gespendet wurde, der sich gegen häusliche Gewalt einsetzt.

SICH WIEDER MIT SICH SELBST VERBINDEN

La Ville célèbre la force des femmes

Es wurden drei Einführungsworkshops angeboten, die dem Körper und der Beruhigung gewidmet waren. So eröffnete der Verein Djai Muay Thaï den Vormittag mit einer Einführung in die Selbstverteidigung, die für ihren zugänglichen und bestärkenden Ansatz sehr geschätzt wurde. Darauf folgten ein von Marjorie Tournour geleiteter Yoga-Workshop und eine von Virginie Galfré geführte Meditationssitzung, die einen Moment der Neuausrichtung und Sanftheit bot. Der Nachmittag bot viel Raum für Reflexion und Austausch. So thematisierten Coach Sybille Dubost und die Referentin Virginie Peyré die Themen emotionale Abhängigkeit und toxische Beziehungen – ein Thema, das beim Publikum auf großes Interesse stieß und viele Fragen aufwarf. Ihr ebenso fundierter wie einfühlsamer Vortrag half dabei, die Mechanismen der Isolation und die psychologischen Auswirkungen besser zu verstehen. Die zweite Konferenz, geleitet von Pierrette Du Barry und Nathalie Fontan, befasste sich mit Selbstbehauptung und der Fähigkeit, Nein zu sagen. Die beiden Referentinnen lieferten konkrete Ansätze, um den Wiederaufbau zu begleiten, das Selbstvertrauen zu stärken und sich von einschränkenden Mustern zu befreien. Der Tag endete mit einer Show aus Gesang und Tanz, die von Laura Colin, der Leiterin des Studio des Arts du Pradet, konzipiert und geleitet wurde. Zum Thema „L’amour toxique et la femme“ boten der Chor und die Tanzgruppe eine bewegende Darbietung, die mit langem Applaus gewürdigt wurde. Durch die Zusammenführung von Workshops, Expertenstimmen, lokalen Ressourcen und künstlerischem Schaffen erinnerte das Forum „Célébrons la Femme“ an die Bedeutung, Frauen in all ihrer Vielfalt und Stärke zu unterstützen, zu informieren und ins Rampenlicht zu rücken.

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Fotos PRESSE AGENCE.