Ein Tag, um die Türen der Inklusion zu öffnen
Am 20. November beteiligten sich die städtischen Dienste an der 8. nationalen Ausgabe des DuoDay, einem wichtigen Termin zur Förderung der Inklusion.

Den ganzen Tag über bildeten Mitarbeiter und Teilnehmer Tandems — vor allem menschliche Duos —, um den beruflichen Alltag zu teilen, oft verkannte Berufe zu entdecken und vor allem den Blickwinkel zu verändern. Entstanden aus einer europäischen Initiative und fest in der französischen Landschaft verankert, beruht der DuoDay auf einer einfachen Idee. Es geht darum, Menschen mit Behinderung die Möglichkeit zu bieten, für einen Tag in einen öffentlichen Dienst, ein Unternehmen oder einen Verein hineinzuschnuppern.
Für les städtischen Teams war dies eine Gelegenheit, den Reichtum und die Vielfalt ihrer Aufgaben zu zeigen, aber auch ihr starkes Engagement für einen barrierefreien und inklusiven öffentlichen Dienst zu bekräftigen. IM HERZEN DER ÖFFENTLICHEN DIENSTE Schon am Morgen bildeten sich die Duos bei einem Begrüßungskaffee. Der Austausch war manchmal zaghaft, oft spontan, aber immer von Neugier geprägt.
Ob Verwaltungsangestellte, Mediatoren, technisches Personal, Betreuer oder Empfangsmitarbeiter – jeder öffnete die Türen seiner Berufswelt und bot einen einzigartigen Einblick. Im Laufe der Stunden entdeckten die Teilnehmer, wie Entscheidungen getroffen werden, wie ein Dienst organisiert ist und wie öffentliche Maßnahmen im Alltag konzipiert und umgesetzt werden. Fernab von Klischees offenbarte der städtische öffentliche Dienst so seine konkrete Funktionsweise, seine Dynamik und die Bedeutung seiner Aufgaben für die Einwohner.
Über das berufliche Entdecken hinaus ist der DuoDay ein wesentliches Instrument zur Sensibilisierung. Durch das Teilen ihres Fachwissens werden sich die Mitarbeiter der Hindernisse bewusst, auf die Menschen mit Behinderung in der Arbeitswelt stoßen können. Die Teilnehmer wiederum gewinnen an Selbstvertrauen, Orientierung und sehen sich manchmal neue berufliche Perspektiven eröffnen.
Diese wechselseitige und menschliche Begegnung hat dazu beigetragen, ein Klima des gegenseitigen Verständnisses zu schaffen. Sie hat daran erinnert, dass Inklusion nicht nur auf Maßnahmen oder Vorschriften beruht, sondern auch — und vor allem — auf konkreten Begegnungen, dem Willen zuzuhören, zu begleiten und sich anzupassen.

Dès le matin, les duos se sont formés autour d’un café d’accueil. Les échanges étaient parfois timides, souvent spontanés, mais toujours empreints de curiosité. Agents administratifs, médiateurs, personnels techniques, animateurs, ou agents d'accueil, chacun a ouvert les portes de son univers professionnel en offrant une immersion unique. Au fil des heures, les participants ont découvert comment se prennent les décisions, comment s’organise un service, comment s’inventent et se déploient des politiques publiques au quotidien. Loin des clichés, la fonction publique municipale révèle alors son fonctionnement concret, son dynamisme et l’importance de ses missions pour les habitants. Au-delà de la découverte professionnelle, le DuoDay constitue un outil essentiel de sensibilisation. En partageant leur savoir-faire, les agents prennent conscience des obstacles que peuvent rencontrer les personnes en situation de handicap dans le monde du travail. De leur côté, les participants gagnent en confiance, en repères et, parfois, voient s’ouvrir de nouvelles perspectives professionnelles. Cette rencontre, réciproque et humaine, a contribué à créer un climat de compréhension mutuelle. Elle a rappelé que l’inclusion ne repose pas uniquement sur des dispositifs ou des réglementations, mais aussi — et surtout — sur des rencontres concrètes, sur la volonté d’écouter, d’accompagner et de s’adapter.

POSITIVE DYNAMIK Mit ihrer Teilnahme an dieser 8. Ausgabe zeigten die städtischen Mitarbeiter ihren Willen, eine Kultur des Teilens und der Vielfalt zu fördern. Ihre Teilnahme wertete das bürgerschaftliche Engagement auf, stärkte den Zusammenhalt zwischen den Diensten und bekräftigte, wie wichtig es ist, ein für alle offenes berufliches Umfeld aufzubauen.
Nach allgemeiner Meinung wird diese Ausgabe des DuoDay eine prägende Erfahrung bleiben. Das Lächeln, das ausgetauscht wurde, die improvisierten Gespräche und die gemeinsamen Entdeckungen haben eine positive und ermutigende Dynamik genährt. Über den Tag selbst hinaus hoffen viele, dass diese Duos für einen Tag für einige die ersten Schritte zu einer dauerhaften beruflichen Integration sein werden.
Denn der DuoDay ist nicht nur eine symbolische Veranstaltung. Er ist vielmehr ein Beschleuniger für Chancen, ein Werkzeug für den kulturellen Wandel und ein starker Hebel, um eine inklusivere Gesellschaft aufzubauen.
Sowohl auf der Ebene der Stadt als auch auf menschlicher Ebene zeugte dieser Tag von einer starken Überzeugung: Inklusion geht alle an, und sie beginnt mit einer Begegnung. Fotos PRESSE AGENCE.
Fotos PRESSE AGENCE.