Zwischen Resilienz und Innovation: Das öffentliche Krankenhaus verändert sich
Nach dem Drama im Hospital d’Hyères bekräftigt die Leitung die zentrale Rolle des Standorts im Var und stellt neue Pläne vor.

Auch wenn die Tradition der Neujahrswünsche ein Moment der Geselligkeit ist, war diese Ausgabe 2026 von einer besonderen Ernsthaftigkeit geprägt. Der Direktor, der in gemeinsamer Leitung auch an der Spitze des Centre Hospitalier d'Hyères steht, begann seine Ansprache mit einem bewegten Gedenken an den Patienten, der bei dem Brand verstorben ist, der kürzlich die Einrichtung in Hyères betroffen hat. Er hob „die vorbildliche Mobilisierung der Teams“ und die zu diesem Anlass erhaltene nationale Solidarität hervor.

Über den Notfall hinaus stand diese Zeremonie im Zeichen der Innovation, geprägt von der Preisverleihung der zweiten Ausgabe des Forschungswettbewerbs, der von der DRCI des Groupement Hospitalier de Territoire (GHT) du Var geleitet wird. STEIGENDE AKTIVITÄT Das öffentliche Krankenhaus verzeichnet ein stetiges Wachstum seiner Aktivitäten. Nach einem Anstieg von 5 % im Jahr 2024 registrierte das CHITS im Jahr 2025 einen Zuwachs von +4,4 %.
Um dieser Nachfrage gerecht zu werden und eine Überlastung zu vermeiden – die Einrichtung erlebte im vergangenen Jahr drei interne Mobilisierungspläne –, setzt die Leitung auf Transformation und Investitionen. Mehrere Großprojekte wurden erfolgreich abgeschlossen, wie die Eröffnung einer ambulanten Chirurgieeinheit, die Neugestaltung der gynäkologischen und geburtshilflichen Notaufnahme oder die Einrichtung von Abteilungen für die psychische Gesundheit von Jugendlichen. Der Direktor bestätigte, dass die Investitionsbemühungen im Jahr 2026 fortgesetzt werden, um das Pflegepersonal zu unterstützen und den Patientenpfad zu verbessern.
Der vom ARS unterstützte „Schéma Directeur Immobilier“ ist nun für Hyères und La Seyne stabilisiert und befindet sich für Sainte-Musse in der Finalisierung, wobei die Prioritäten gezielt auf OP-Säle, Intensivstationen und Notaufnahmen gelegt werden.
MEDIZINISCHE EXZELLENZ Vom Point und Newsweek unter den besten Krankenhäusern Frankreichs gelistet, setzt das CHITS seine Dynamik der Universitarisierung mit der Ernennung von zwei neuen assoziierten Professoren des Territoriums fort. Diese Ambition muss sich jedoch mit einem angespannten Budgetrahmen auseinandersetzen. Die Leitung hält an ihrem vor zwei Jahren eingeleiteten „Effizienz- und Tragfähigkeitsplan“ fest.
Das Ziel für 2026 ist klar: die Finanzierung zu diversifizieren, insbesondere durch Sponsoring, und die Kosten zu kontrollieren, während gleichzeitig die Qualität der Pflege gewahrt bleibt.
Das Jahr 2026 markiert mit der Einführung der einheitlichen elektronischen Patientenakte einen wichtigen Meilenstein für das Groupement Hospitalier de Territoire. Dieses digitale Großprojekt beginnt im CH Henri Guérin in Pierrefeu, bevor es flächendeckend eingeführt wird. Umgeben von der neuen medizinischen Führung – insbesondere Dr Carrier (Präsidentin der CME des CHITS) und Dr Bar (Präsident der CMG des GHT) – schloss der Direktor mit einem Zitat von Flaubert und wünschte der gesamten Krankenhausgemeinschaft ein „schönes und wohlwollendes“ neues Jahr.
Foto Philippe OLIVIER. ZUR INFO... UNTER DEN WICHTIGSTEN ANKÜNDIGUNGEN: • Bildgebung: Erneuerung eines dritten Scanners in Sainte-Musse und Installation eines neuen Scanners im Hospital George Sand (La Seyne).
• Kardiologie: Eröffnung eines zweiten Koronarographie-Raums. • Infrastruktur: Einrichtung einer ambulanten interventionellen Radiologieeinheit und Anpassung der Räumlichkeiten von SAMU und SAS. In Anwesenheit von: Simon BABRE, préfet du Var, den Abgeordneten, Michel BONNUS, sénateur du Var, Josée MASSI, maire de Toulon, der Präsidentin des Aufsichtsrats, dem Directeur départemental der ARS, den Vertretern des Präsidenten des Departements, den gewählten Mandatsträgern, den Einrichtungsleitern, dem Präsidenten der CMG, den Präsidenten der CME, den Personalvertretern, den Partnern (Einrichtungen, SDIS, Polizei) und den Vertretern der Verbände und Nutzer.
Foto Philippe OLIVIER.