27 Freiwillige im Kampf gegen Waldbrandrisiko geschult
Angesichts des erhöhten Brandrisikos im Sommer bleibt Prävention Priorität. Die Funkalarmierung will gelernt sein.

Am 17. Januar empfing die Stadt 27 Freiwillige des Comité Communal Feux de Forêt (CCFF) aus dem Sektor Südwest, von Saint-Cyr-sur-Mer bis Solliès-Pont, die hoch motiviert waren, ihre Fähigkeiten vor der Sommersaison zu stärken.
ÜBERWACHUNG DER WALDGEBIETE

Jeden Sommer engagieren sich diese Frauen und Männer im Gelände, um die Waldgebiete zu überwachen, Patrouillen durchzuführen und beim kleinsten Brandherd oder gefährlichen Verhalten Alarm zu schlagen. In engem Kontakt mit den Sapeurs-Pompiers ist es ihre Aufgabe, zu beobachten, zu melden und schnell präzise Informationen zu übermitteln, um ein möglichst rasches Eingreifen zu ermöglichen. Um effektiv zu sein, müssen die Freiwilligen ganz bestimmte Werkzeuge und Verfahren beherrschen. „Die Funkalarmierung will gelernt sein. Es bedarf klarer, kurzer und präziser Meldungen“, erklärt M. Biau, der Ausbildungsleiter. Die Teilnehmer arbeiteten so an der Radionutzung, dem Kartenlesen und der DFCI-Sprache, die allen Akteuren der Waldbrandbekämpfung gemein ist. Diese Ausbildung ergänzt ein bereits begonnenes Lernen, insbesondere bezüglich der Nutzung von Fahrzeugen und Motorpumpen. Betreut von erfahrenen Ausbildern, die oft aus der Marine nationale oder der Armée de terre stammen, werden die neuen Freiwilligen schrittweise im Gelände begleitet. „Bei den ersten Einsätzen sind sie nie allein: Ein Erfahrener ist immer an ihrer Seite“, präzisierten die Betreuer. An diesem Tag würdigte Hélène Bill, maire von La Garde, das Engagement dieser Freiwilligen: „Sie schenken ihre Zeit, um unser Gebiet und die Bevölkerung zu schützen. Ihre Präsenz vor Ort von Mai bis September ist für alle wertvoll.“
Foto PRESSE AGENCE.