Julia Peironet-Brémond: „Der Steuerdruck ist in La Garde zu hoch“
Am 29. Januar stellte Julia Peironet – Brémond vor fast 400 Personen die Hauptlinien ihres Projekts vor.

Bereits seit vielen Monaten im Wahlkampf engagiert, wollte die junge Frau diesen Höhepunkt nutzen, um ihr Projekt zu präzisieren und ihr Team vorzustellen, das sich aus Frauen und Männern aus allen Stadtteilen und mit unterschiedlichen beruflichen Werdegängen zusammensetzt. Ein Projekt, das um das Thema „Sich-Kümmern“ herum aufgebaut ist. Als professionelle Krankenschwester erinnerte sie an den roten Faden ihres Ansatzes: „Sich um die Einwohner, den Alltag und die gemeinsame Zukunft kümmern. Das ist der Sinn unseres kommunalen Engagements. Dieser Ansatz durchzieht das gesamte vorgestellte Projekt, das auf Nähe, Zuhören und öffentliche Verantwortung basiert. Klar formulierte Prioritäten.“
STEUERSENKUNG

Die Kandidatin präzisierte ihre Position zu den Gemeindefinanzen: „Der Steuerdruck ist in La Garde zu hoch. Wir verpflichten uns zu einer tendenziellen Senkung der lokalen Steuern im Laufe des Mandats im Rahmen einer verantwortungsvollen und transparenten Verwaltung. Das erklärte Ziel ist es, die lokale Besteuerung schrittweise an den Durchschnitt der Gemeinden der Metropole anzupassen und gleichzeitig die Investitionsfähigkeit der Stadt zu erhalten. Ein vielfältiges und lokal verankertes Team.“ Als zentraler Moment des Abends präsentierte Julia Peironet Brémond die vollständige Liste „Unis pour La Garde“, auf der Kandidatinnen und Kandidaten aus der Zivilgesellschaft, dem Vereinswesen sowie dem öffentlichen und privaten Sektor vertreten sind: „Sie versteht sich als parteiunabhängig und vereint unterschiedliche Strömungen um ein gemeinsames Fundament: das Allgemeininteresse, den Respekt vor den Einwohnern und den Anspruch auf Transparenz in der Gemeindeverwaltung. Ein Rathaus ist keine Parteizentrale. Es ist das gemeinsame Haus aller.“ Schließlich bekräftigte die Kandidatin ihr Engagement für eine Gemeindeverwaltung, die auf Redlichkeit, finanzieller Transparenz und öffentlicher Rechenschaftspflicht basiert: „Das Vertrauen der Einwohner ist wertvoll. Man kann es nicht einfach proklamieren, man muss es sich verdienen.“
DIE HAUPTLINIEN DES PROJEKTS:
• Sicherheit und öffentliche Ordnung, mit der Einrichtung einer kommunalen Nachtpolizei, der Stärkung der menschlichen Präsenz vor Ort und der Modernisierung der Videoüberwachungssysteme; • Risikoprävention, insbesondere bei Überschwemmungen, durch eine vorausschauende Politik und verstärkte Instandhaltung; • Sauberkeit und Lebensqualität, mit einer reaktionsschnelleren Organisation und einer gerechten Behandlung aller Stadtteile; • Gesundheit und Solidarität, einschließlich der Einführung einer für alle zugänglichen kommunalen Krankenkasse ohne Kosten für die Gemeinde; • Kindheit, Jugend und Familien, mit dem Ziel, allen Kindern den Zugang zu kommunalen Dienstleistungen zu garantieren; • Konkrete ökologische Wende, basierend auf Begrünung, der Bekämpfung von Hitzeinseln und dem Schutz des natürlichen Erbes; • Mobilität und Stadtplanung, auf der Ebene der Stadtteile gedacht, im Sinne von Konzertierung und Respekt für das Lebensumfeld.
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