Die Fédération du BTP startet Kampagne mit Anhörung der Kandidaten
Die Fédération du BTP du Var befragt Kommunalwahlkandidaten, um die Themen Wohnen und Arbeit in den Mittelpunkt der Debatten zu rücken.

Während der Wahlkampf für die Kommunalwahlen am 15. und 22. März in vollem Gange ist, wollen die Wirtschaftsakteure des Départements Einfluss auf die Programme nehmen. Dies ist das Ziel der Pressekonferenz, die am 9. Februar am Hauptsitz der Fédération du BTP du Var in La Valette-du-Var stattfand. Fabien Piersanti, Präsident der Organisation, und sein Comité Exécutif stellten eine völlig neue Initiative vor, um die zukünftigen Bürgermeister mit den entscheidenden Herausforderungen des Bauwesens, der Raumordnung und des Städtebaus zu konfrontieren.
WIRTSCHAFTLICHES GEWICHT

Der Ansatz ist kein Korporatismus, sondern eine lokale wirtschaftliche Notwendigkeit. „Die Entscheidungen der zukünftigen Stadt- und Gemeindeoberhäupter werden sich direkt auf die Gesundheit einer für das Var lebenswichtigen Branche auswirken. So umfasst der Sektor Bâtiment et des Travaux Publics 4 500 Unternehmen, mehr als 24 000 Angestellte und Zeitarbeiter sowie 8 000 Handwerker. Insgesamt hängt fast jeder fünfte Arbeitsplatz im Var direkt oder indirekt von der Baubranche ab. Mit einem jährlichen Nettoumsatz von rund 3 Milliarden Euro ist le BTP ein wesentlicher Motor der lokalen Wirtschaft. Die kommenden Bürgermeister müssen Entscheidungen für ihre Bürger in den Bereichen Wohnungsbau, Infrastruktur und Städtebau treffen“, rief Präsident Piersanti in Erinnerung und wies darauf hin, dass sich diese politischen Weichenstellungen konkret in vollen Auftragsbüchern oder umgekehrt im Verlust von Arbeitsplätzen niederschlagen. Um den Erbauern Gehör zu verschaffen, setzt die Fédération eine zweistufige Strategie um, die von Cyril Bollliet, dem Generalsekretär der Organisation, als beispiellos bezeichnet wird: „Einerseits wird eine große Befragung unter den Kandidaten der 153 Gemeinden des Var gestartet. Ziel ist es, sich über ihre jeweiligen Programme auszutauschen und ihnen die konkreten Vorschläge der Fachleute zur Förderung des Wohnraums und der Infrastruktur zu unterbreiten. Andererseits konzentriert sich die Organisation gezielt auf acht Großstädte des Départements: Toulon, La Seyne-sur-Mer, Hyères, Brignoles, Draguignan, Fréjus, Saint-Raphaël und Sainte-Maxime. In diesen strategischen Gemeinden geht die Fédération noch weiter, indem sie die Kandidaten, die der Einladung folgen, unabhängig anhört. Diese strenge Methode zielt darauf ab, die Wahlversprechen mit den technischen und wirtschaftlichen Realitäten vor Ort abzugleichen.“

WOHNEN, WASSER UND GRUNDSTÜCKE

Au-delà de la méthode, ce sont les sujets de fond qui inquiètent la profession. « La Fédération souhaite mettre au cœur de la campagne des thématiques souvent éclipsées par des postures politiques. Parmi les points de friction identifiés figurent la crise du logement, l’entretien des infrastructures, mais aussi les contraintes réglementaires croissantes. Le contexte est particulièrement tendu. Nous alertons régulièrement sur le recul des droits à construire, accentué par la mise en œuvre du ZAN (Zéro Artificialisation Nette) et les blocages de permis de construire liés aux pénuries d’eau, un sujet devenu critique dans le département », reprend le patron du BTP du Var Il ajoute : « Nous voulons exposer plusieurs sujets de fond qui sont des préoccupations : la situation du logement, le sujet du recul des droits à construire avec le ZAN, l’entretien et la création d’infrastructures performantes ou encore le blocage des permis à cause de la pénurie d’eau ». Pour la Fédération, il ne s’agit pas de signer des chèques en blanc, mais de s’assurer que les futures équipes municipales mesurent l’impact de leurs politiques d’urbanisme sur l’emploi local et la capacité des Varois à se loger. Ce « point d’étape » a marqué le début d’une séquence intense au cours de laquelle le BTP entend rappeler qu’on ne peut pas construire l’avenir d’une commune sans ses bâtisseurs. •

Fotos Philippe OLIVIER.