27.07.2026

François de Canson: „Die Stadt voranbringen, ohne sie jemals zu beschädigen“

Wiederwahl im ersten Wahlgang mit über 80 % der Stimmen: François de Canson, Bürgermeister von La Londe-les-Maures, stellte seine neuen Prioritäten vor.

RGVon Rédaction Gazette du VarJournalist 7. April 2026 Lesezeit: 3 Min.
François de Canson : « Faire progresser la ville sans jamais l’abîmer »
François de Canson : « Faire progresser la ville sans jamais l’abîmer »© La Gazette du Var
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In einer feierlichen Atmosphäre legte François de Canson am Samstag, dem 21. März, die dreifarbige Schärpe für eine neue Amtszeit an der Spitze des Rathauses von La Londe-les-Maures an. Nach seinem erdrutschartigen Sieg bei den Kommunalwahlen am 15. März, bei denen seine Liste bei einer beachtlichen Wahlbeteiligung von fast 71 % mehr als 80 % der Stimmen erhielt, hielt das Stadtoberhaupt eine Amtseinführungsrede, in der er Dankbarkeit, Bilanz und Zukunftsvisionen für die Gemeinde im Var, die er seit 2008 leitet, miteinander verband.

HISTORISCHES ERGEBNIS

François de Canson : « Faire progresser la ville sans jamais l’abîmer »

Gleich zu Beginn seiner Rede drückte er seine tiefe Rührung über das massiv erneuerte Vertrauen seiner Mitbürger aus. „Ich sehe in diesem historischen Ergebnis und der ebenso historischen Wahlbeteiligung die unbestreitbare Bestätigung der Bilanz unserer scheidenden Mehrheit“, erklärte er und sah darin auch „die Zustimmung zu einem ehrgeizigen kommunalen Projekt“. Sich der Verantwortung bewusst, die eine solche Unterstützung mit sich bringt, betonte er, dass Vertrauen „vor allem denjenigen verpflichtet, der ihr Verwahrer wird“. Der Bürgermeister bekräftigte somit sein Engagement, allen Einwohnern zu dienen, auch denjenigen, die eine andere Wahl getroffen haben, und erinnerte daran, dass „Bürgermeister zu sein bedeutet, für alle zu regieren“. Der wiedergewählte Bürgermeister ging ausführlich auf die Philosophie ein, die sein Handeln seit Beginn seines Engagements leitet: die Identität von La Londe-les-Maures zu bewahren und sie gleichzeitig zu modernisieren. „Die Stadt voranbringen, ohne sie jemals zu beschädigen“, fasste das Stadtoberhaupt zusammen und definierte seine politische Linie als ein ständiges Gleichgewicht „zwischen Erbe und Zukunft, zwischen der Verbundenheit mit unseren Wurzeln und den notwendigen Veränderungen unserer Zeit“. Dieser Ansatz stütze sich, so der Bürgermeister, auf eine strenge Verwaltung der öffentlichen Finanzen, was eine unabdingbare Voraussetzung für Investitionen sei, ohne die Zukunft zu gefährden. „Der Mandatsträger, der dieses Geld ausgibt, muss dies immer mit derselben Vorsicht tun, mit der er die Mittel seiner eigenen Familie verwalten würde“, bekräftigte er zudem.

François de Canson : « Faire progresser la ville sans jamais l’abîmer »

BEDEUTENDE PROJEKTE

Diese Finanzdisziplin soll es ermöglichen, in den kommenden Jahren mehrere strukturierende Projekte für die Gemeinde umzusetzen. François de Canson zollte auch all jenen Tribut, die das Leben in der Gemeinde täglich bereichern. Er erinnerte daran, dass „eine Stadt nicht nur aus ihren Projekten besteht. Sie lebt durch die Frauen und Männer, die ihr Herz jeden Tag schlagen lassen“. So würdigte er das Engagement der ehrenamtlichen Vereinsmitglieder, der Händler, Handwerker, Winzer, Landwirte und Fischer, die „die Identität unserer Region bewahren“. Er dankte auch den Unternehmern, den Akteuren des Tourismus, den Sicherheitskräften, den Gemeindemitarbeitern und allen Einwohnern, die durch ihre Verbundenheit „die Seele dieser Gemeinde ausmachen“. Seine Rede schloss er mit einem Appell zur Einheit und erinnerte an seine Pflicht, „den kommenden Generationen eine noch schönere, stärkere und ihrer Identität noch treuere Stadt zu übergeben“.

François de Canson : « Faire progresser la ville sans jamais l’abîmer »

FRANÇOIS DE CANSON ERLÄUTERTE DIE PRIORITÄREN PROJEKTE SEINER NEUEN AMTSZEIT:

François de Canson : « Faire progresser la ville sans jamais l’abîmer »

Die Bildung mit dem Neubau der Schule Jean-Jaurès, um Kindern eine „moderne, an pädagogische und ökologische Anforderungen angepasste“ Einrichtung zu bieten. Die Gesundheit mit der Schaffung eines Ärztehauses im Stadtzentrum, um der „großen Herausforderung“ der medizinischen Versorgung in der Region zu begegnen. Die Kultur mit dem Umbau des Geländes der ehemaligen Mittelschule in ein Kultur- und Vereinszentrum, das zu „einem Ort der Weitergabe, des Schaffens und der Begegnung“ werden soll. Die Lebensqualität mit der Fortsetzung der Renovierung der großen städtischen Achsen, der Umgestaltung des öffentlichen Raums und der Schaffung neuer Naturräume.

Photos Philippe OLIVIER.