Der Parc national de Port-Cros eröffnet die Debatte über ein regeneratives Modell
Am 31. März versammelte der Parc national die Tourismusfachleute zu den Rencontres de l’écotourisme, einem halben Tag des Austauschs und Nachdenkens…

Dieses jährliche Treffen bringt seit 2018 die im Rahmen der Initiative Esprit parc national engagierten Akteure des Gebiets, die beratenden Gremien und die institutionellen Partner des Parc national um ein gemeinsames Ziel zusammen: einen verantwortungsvolleren und an die aktuellen Herausforderungen angepassten Tourismus aufzubauen.
Für diese Ausgabe 2026 hat der Parc national das Format der Rencontres weiterentwickelt, um den Austausch und den Erfahrungsaustausch zu fördern, die aktive Teilnahme der Fachkräfte zu unterstützen und einen kollaborativeren Ansatz zu bieten, der als echte Zeit der Co-Konstruktion gedacht ist. In einem Kontext, der von der Notwendigkeit der Anpassung an den Klimawandel geprägt ist, war diese Ausgabe dem Konzept des regenerativen Tourismus gewidmet, der zu einer aktiven und bewussten Teilnahme der Reisenden einlädt: Sie verbinden sich wieder mit der Natur und den natürlichen Zyklen und entwickeln ein tiefes Zugehörigkeitsgefühl zu dem besuchten Gebiet.
Dieser Ansatz geht über die bloße Reduzierung negativer Auswirkungen auf die Umwelt und die lokalen Gemeinschaften hinaus. Er zielt darauf ab, positive Nettoeffekte für die Destinationen zu erzielen, indem er aktiv zur Regeneration der natürlichen, kulturellen und sozialen Systeme beiträgt. Experten, Forscher und Akteure des Gebiets teilten ihre Analysen und Initiativen, um diesen Übergang zu beleuchten.
• ZUR INFO... DER PARC NATIONAL REGELT DIE NAUTISCHE NUTZUNG Dies betrifft die Umgebung von zwei Standorten auf Port-Cros und Porquerolles, um die Fortpflanzung der Cormorans de Desmarest zu schützen. Um die Fortpflanzung dieser geschützten Art zu sichern, hat der Parc national einen Erlass veröffentlicht, der bestimmte nautische Nutzungen in der Nähe der Nester der Cormorans de Desmarest auf den Inseln Port-Cros und Porquerolles regelt, da die Cormorans de Desmarest eine seltene, geschützte Art sind, die sehr empfindlich auf Störungen durch anthropogene nautische Aktivitäten reagiert.
Um die Ruhe in den Nistgebieten dieser Vögel zu gewährleisten, gelten daher bis zum 1. Juni folgende Einschränkungen: • Île de Port-Cros – Ilôt de la Gabinière: Navigation, Ankern und Stoppen von Schiffen sind in einer Zone von 200 Metern Tiefe ab der Ostküste der Ilôt de la Gabinière verboten. • Île de Porquerolles – Cap des Mèdes: Navigation, Ankern und Stoppen von Schiffen sind in einer kreisförmigen Zone mit einem Radius von 50 Metern östlich des Cap des Mèdes verboten. Diese Maßnahmen wurden in Absprache mit den lokalen maritimen Akteuren getroffen und können verkürzt werden, wenn die Jungvögel die Nester vor dem 1. Juni verlassen.
Die Einhaltung dieser Regelung wird von den Einheiten der Action de l'État en mer, die in diesem Sektor unter der Autorität des Préfet maritime de la Méditerranée patrouillieren, und von den Mitarbeitern des Parc national kontrolliert.

Cela concerne les abords de deux sites de Port-Cros et Porquerolles pour protéger la reproduction des cormorans de Desmarest. Afin d’assurer la reproduction de cette espèce protégée, le Parc national a publié un arrêté réglementant certains usages nautiques aux abords de nids de cormorans de Desmaret situés sur les îles de Port-Cros et de Porquerolles car le cormoran de Desmaret est une espèce protégée rare et très sensible aux perturbations causées par les activités nautiques anthropiques. Ainsi, afin d’assurer la quiétude des zones de nidification de ces oiseaux, des restrictions sont en vigueur jusqu’au 1er juin : • Ile de Port-Cros - ilôt de la Gabinière : la navigation, le mouillage et l’arrêt des navires sont interdits dans une zone de 200 mètres de profondeur depuis la côte est de l’ilôt de la Gabinière. • Ile de Porquerolles – Cap des Mèdes : la navigation, le mouillage et l’arrêt des navires sont interdits dans une zone circulaire de 50 mètres de rayon située à l’est du Cap des Mèdes. Ces mesures ont été prises en concertation avec les acteurs maritimes locaux et pourront être écourtées si les oisillons quittent les nids avant le 1er juin. L’application de cette réglementation sera contrôlée par les unités de l’action de l’État en mer patrouillant dans ce secteur sous l’autorité du préfet maritime de la Méditerranée et par les agents du Parc national.

Fotos Philippe OLIVIER.