Joëlle Vialatte und Pierre Fiastre ausgezeichnet
Am 2. Mai bestätigte die zweite Ausgabe des Prix de la Rade die literarische Vielfalt der Autoren aus dem Departement Var.

Nach dem großen Erfolg des Vorjahres zeichnet dieses kulturelle Treffen zwei Welten aus: die allgemeine Literatur und die Kriminalliteratur. Die Veranstaltung fand im Musée Jean Aicard - Paulin Bertrand in Anwesenheit von Autoren, leidenschaftlichen Lesern und dem Partner Cultura statt, der einen Bereich für die ausgewählten Werke anbot. Hinter dieser Initiative steht Claire Perbal Labalette, die Gründerin der Literaturagentur „Clairement Livre“ in Toulon. Sie ist bekannt für ihr Engagement für regionale Schriftsteller, leitet einen Buchclub in der Stadt und setzt sich für die Förderung lokaler Talente ein. Für diese Ausgabe wurden der Jury 35 Romane vorgeschlagen. Mit Hilfe ihrer zwölf Mitarbeiter nahm Claire Perbal Labalette eine sorgfältige Auswahl vor, um die Halbfinalisten zu ermitteln. Die Kriterien waren streng: Die Autoren mussten in der Region Sud ansässig sein, Texte einreichen, die ohne den Einsatz von künstlicher Intelligenz verfasst wurden, und selbstveröffentlichte Bücher wurden unter der Bedingung akzeptiert, dass sie nicht über Amazon KDP veröffentlicht wurden. Acht Werke wurden für das Halbfinale ausgewählt. In der Kategorie allgemeine Literatur waren dies Aurélie Dye Pelisson mit „Ce que l’Océan ne dira jamais“, Pierre Fiastre mit „Le carnet de Ludwig W“, Simon Johannin mit „Le fin chemin des anges“ sowie Christelle Saiani mit ihrem Roman „Un parfum de moka et de térébenthine“. In der Kategorie Kriminalliteratur waren nominiert: Delphine Blavy mit „Semper Vitulum ou le chaos“, Emilien du Pouzenc mit „Loys“, Jean Louis Sarrato mit „Ne pas ouvrir“ und Joëlle Vialatte mit „Faux semblants“. Angesichts der Qualität der Werke hatte die Jury die schwierige Aufgabe, sich zwischen den Kandidaten zu entscheiden. Letztendlich gewann Joëlle Vialatte den Prix de la Rade in der Kategorie allgemeine Literatur mit „Faux semblants“, einem Roman, der für sein fesselndes Kammerspiel gelobt wurde, das an die Atmosphäre der Kriminalromane von Agatha Christie erinnert. In der Kategorie Kriminalliteratur wurde Pierre Fiastre für „Le carnet de Ludwig X“ ausgezeichnet, dessen präzise und meisterhafte Schreibweise die Jury überzeugte.

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