Der Park François Accusano, grüne Lunge und Ort des Gedenkens
Die Stadt hat den Park François Accusano eingeweiht, ein großes ökologisches Projekt auf einem ehemaligen Parkplatz.

Am 23. Mai hat La Garde ein wichtiges Kapitel seiner Stadt- und Erinnerungsgeschichte aufgeschlagen, indem es den Park François Accusano einweihte. In Anwesenheit zahlreicher politischer Persönlichkeiten, darunter die Senatorin Françoise Dumont, der Vizepräsident der Région Sud François de Canson, der Präsident des Département Jean-Louis Masson, die Präsidentin der Metropole TPM Josée Massi und Franck Chouquet, stellvertretender Bürgermeister von La Garde, markierte dieses Ereignis den Höhepunkt eines ehrgeizigen Projekts, das einen großen, versiegelten Parkplatz und ein in die Jahre gekommenes Stadion in eine echte grüne Lunge im Herzen der Stadt verwandelt hat.
„Dieses Projekt ist nicht aus einer Improvisation heraus entstanden, sondern das Ergebnis einer städtischen und ökologischen Vision, die wir seit langem verfolgen“, betonte Hélène Arnaud-Bill, die Bürgermeisterin von La Garde, in ihrer Eröffnungsrede.

Der Park fügt sich nahtlos in die grüne Achse ein und schafft eine direkte Verbindung zwischen dem Stadtzentrum und dem Espace Nature Départemental.
Das Stadtoberhaupt fügte hinzu: „Auf diesem völlig neu gestalteten Gelände wurden mehr als 26.000 Pflanzen und mediterrane Baum- und Pflanzenarten gepflanzt, die nur wenig Wasser benötigen. Erholungsbereiche, Spiele für Kinder und Erwachsene sowie sanfte Wege für Fußgänger und Radfahrer vervollständigen die Anlage.
Das Projekt berücksichtigt auch die Herausforderungen der Mobilität mit dem Bau eines Parkhauses mit über 200 Stellplätzen und eines zusätzlichen Parkplatzes mit 30 Stellplätzen.
Das Ganze bietet nun einen bemerkenswerten Blick auf den Rocher du vieux bourg und verbindet die Stadt wieder mit ihrer historischen Landschaft.“
haben bereits eine Anerkennung weit über die Gemeindegrenzen hinaus erhalten. Die Maßnahme wurde am 11. März vom Staat im Rahmen des Plan Eau als „Solution Fondée sur la Nature“ für ihre positiven Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit ausgezeichnet.
Sie wurde außerdem auf Ebene des Einzugsgebiets Rhône-Méditerranéen im Rahmen des „Plan de Bassin d'Adaptation au Changement Climatique 2024-2030“ ausgewählt.
„Diese nationalen Auszeichnungen bestätigen die Tragweite einer Gestaltung, die Stadtplanung und klimatische Herausforderungen in Einklang bringt. Das Projekt hat zudem in der Planungsphase das Label „Quartier Durable Méditerranéen“ in Silber erhalten, mit dem Ziel, in der Realisierungsphase die Stufe Gold zu erreichen.
Auf diesem Erfolg aufbauend wird das Projekt im Magazin „Sauvons l'Eau“ und auf dem Forum Eau et Climat in Lyon vorgestellt.
Die Dienststellen der Stadt werden außerdem eingeladen, bei einer vom CEREMA (Centre d'études et d'expertise sur les risques, l'environnement, la mobilité et l'aménagement) organisierten Konferenz über ihren Ansatz zu berichten“, betonte Hélène Arnaud-Bill.
STÄDTISCHER EHRGEIZ Weit mehr als eine bloße Landschaftsgestaltung ist dieser neue Raum das Ergebnis einer strategischen Vision, die bereits 2020 im Plan Local d'Urbanisme verankert wurde. Ziel ist es, ein überschwemmungsgefährdetes Gebiet zu entsiegeln, um ihm seine ökologische und menschliche Funktion zurückzugeben.


HULDIGUNG EINES WIDERSTANDSKÄMPFERS Über seine ökologische Dimension hinaus ist der Park ein kraftvoller Ort des Gedenkens. Sein Name ist eine Hommage an François Accusano, eine Persönlichkeit der Résistance aus La Garde.
„Er gehörte zu jener Generation von Männern und Frauen, die die Freiheit über ihr eigenes Leben stellten. Indem wir diesem Park seinen Namen geben, blicken wir nicht nur in die Vergangenheit, sondern wir geben eine Erinnerung weiter und erinnern die Jüngsten daran, dass Städte auch auf Werten aufgebaut werden“, erklärte die Bürgermeisterin im Beisein der Familie des Widerstandskämpfers.
Als Höhepunkt dieser emotionalen Zeremonie wurde François Accusano posthum in den Rang eines Citoyen d'Honneur de la Ville erhoben, unter Verleihung der Stufe Gold.
Die Medaille wurde seiner Familie überreicht, was das Engagement der Gemeinde besiegelt, jene zu ehren, die ihre Geschichte geprägt haben.
Hélène Arnaud-Bill schloss mit einer hoffnungsvollen Note: „Wenn in einigen Jahren die Bäume gewachsen sind, wenn die Kinder von heute als Erwachsene hierher zurückkehren, dann werden wir wissen, dass wir recht hatten, die Stadt langfristig zu denken.“

Fotos PRESSE AGENCE.