06.09.2026
La gazettedu Var
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Die Sommer-Agoras von Philippe Granarolo waren ausgebucht

Die von Philippe Granarolo in La Garde organisierten Philosophieabende waren diesen Sommer ein voller Erfolg.

FDVon Foto DRJournalist 7. September 2026 Lesezeit: 2 Min.
Les agoras d’été de Philippe Granarolo ont fait le plein
Les agoras d’été de Philippe Granarolo ont fait le plein© La Gazette du Var
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Von Juli 2016 bis Juli 2019 hatten die Sommer-Agoras ein zahlreiches Publikum angelockt. Durch die COVID-Pandemie unterbrochen, wurden sie erst im Juli 2023 wieder aufgenommen.

Seit diesem Datum werden sie von dem Verein von Philippe Granarolo „Les agoras 83“ in Partnerschaft mit der Municipalité organisiert.

Ein treues Publikum

Die Sommer-Agora-Saison 2026 hat das Publikum erneut begeistert, da diese Kulturabende zweimal weit über einhundert Personen anzogen.

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Mehr als 140 Teilnehmer waren am 6. Juli bei der ersten, Epikur gewidmeten Agora anwesend, und fast 110 Teilnehmer am 20. Juli bei der letzten über „Hannah Arendt, autorité et liberté“.

Lediglich die zweite Agora am 13. Juli, die „Thomas Hobbes, le vivre ensemble et la sécurité“ gewidmet war, verzeichnete einen leichten Besucherrückgang, was wahrscheinlich auf das Wochenende des 14. Juli zurückzuführen ist.

Spannende Debatten

Die erste der drei Sommer-Agoras ist immer einem Denker der griechisch-römischen Antike gewidmet. In diesem Jahr fiel die Wahl auf Epikur. Indem er ihn als den „zeitgenössischsten der Weisen der Antike“ bezeichnete, lag Philippe Granarolo völlig richtig.

Die Debatten waren spannend, und den Teilnehmern fiel der Abschied nach dem vom Verein angebotenen Glas der Freundschaft sichtlich schwer.

Die zweite Agora, die Thomas Hobbes gewidmet war, ermöglichte einen anregenden Austausch über aktuelle Themen wie die Sicherheit und die hoheitlichen Aufgaben des Staates.

Der Zyklus endete glanzvoll mit der ersten Philosophin, die zu diesen Agoras eingeladen wurde: der Politologin Hannah Arendt, deren offensichtliche Aktualität hervorgehoben wurde. Der Organisator versprach seinem Publikum, jedes Jahr eine Philosophin vorzustellen.

Am Ende dieser neuen, glänzenden Saison erklärte Philippe Granarolo: „Diese Abende haben den Anspruch, die Philosophie für alle zugänglich zu machen. Indem ich mir vorstelle, was uns große Philosophen bringen könnten, wenn sie unter uns zurückkehrten, und indem ich mich mit ihnen identifiziere, frage ich mich, welches Licht sie uns heute spenden könnten, um uns zu erleuchten.“

Dieser „theatralische“ Aspekt stieß auf ungeteilte Zustimmung und wird auch in Zukunft beibehalten.

Foto DR.