06.09.2026
La gazettedu Var
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Sozialer Wohnungsbau: Josée Massi fordert Konzertierung

Angesichts der Spannungen im sozialen Wohnungsbau fordert Métropole-Präsidentin Josée Massi eine Konzertierung zwischen dem Staat und den Gemeinden.

DRVon Die RedaktionJournalist 7. September 2026 Lesezeit: 2 Min.
Immeuble de logements sociaux en construction
Immeuble de logements sociaux en construction© La Gazette du Var
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In einem Kontext von Spannungen zwischen den staatlichen Behörden und der Gemeinde Carqueiranne hat Josée Massi, Präsidentin der Métropole Toulon Provence Méditerranée, interveniert, um zum Dialog aufzurufen.

Die Stellungnahme des Präfekten von Var bezüglich der Ausübung des städtischen Vorkaufsrechts zur Schaffung von sozialem Wohnungsraum hat heftige Reaktionen des Bürgermeisters der Gemeinde hervorgerufen, was die Präsidentin des Gemeindeverbands dazu veranlasste, ihre Position klarzustellen.

Die wesentliche Rolle der Bürgermeister

Josée Massi bekräftigte das Engagement der Métropole bei der Erfüllung des Wohnungsbedarfs. Das Ziel besteht darin, jedem Einwohner ein würdevolles Wohnen zu ermöglichen – eine Verpflichtung, die durch Verträge zur sozialen Mischung formuliert wurde, die zwischen dem Staat und zahlreichen Mitgliedsgemeinden unterzeichnet wurden.

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Sie betont jedoch, dass die Verfolgung dieser Ziele die Realität vor Ort und die zentrale Rolle der lokalen Mandatsträger nicht ignorieren darf.

„Diese von allen geteilten Ziele können nicht erreicht werden, ohne die Realität der Gebiete und die wesentliche Rolle der Bürgermeister zu berücksichtigen, die die ersten Akteure vor Ort und die Garanten des lokalen Gleichgewichts sind“.

Kooperation und gegenseitiges Vertrauen

Die Umsetzung der Wohnungspolitik, insbesondere derjenigen, die sich aus dem Gesetz Solidarité et Renouvellement Urbains (SRU) ergibt, darf sich nicht in ein Kräfteverhältnis zwischen dem Staat und den Kommunen verwandeln.

Josée Massi plädiert für einen Ansatz, der auf Kooperation und gegenseitigem Vertrauen basiert: „Das Erreichen dieser Ziele kann nur in einem Klima des Vertrauens und der Konzertierung zwischen dem Staat und den betroffenen Gebietskörperschaften erfolgen“.

Sie hält es für unerlässlich, dass Projekte des sozialen Wohnungsbaus in Zusammenarbeit mit den Bürgermeistern ausgearbeitet werden, um deren harmonische Integration und Akzeptanz zu gewährleisten.

Die Métropole als Vermittler

Daher positioniert Josée Massi die Métropole als Vermittler, der bereit ist, sich für einen konstruktiven Dialog zwischen den verschiedenen Parteien einzusetzen.

Die Institution der Métropole will ihre koordinierende Rolle spielen, um Blockaden zu überwinden und ausgewogene Lösungen zu finden, die sowohl die gesetzlichen Verpflichtungen als auch die Besonderheiten jeder Gemeinde respektieren.

Artikel aus der Printausgabe von La Gazette du Var