Kommunales Speed-Dating bringt Ratsmitglieder und Mitarbeiter näher
Die Gemeinde organisierte ein Speed-Dating, um die Zusammenarbeit zwischen dem neuen Ratsteam und den Mitarbeitern anzubahnen.

Kein gedimmtes Licht, keine sanfte Musik, aber der Gong war tatsächlich da und signalisierte das Ende der fünfzehnminütigen Gespräche sowie die Notwendigkeit, den Gesprächspartner zu wechseln.
Auch wenn kein romantisches Ziel verfolgt wurde, so übernahm das von der Gemeinde organisierte Speed-Dating doch die Regeln dieser Methode zur Partnersuche.
Sich besser kennenlernen, um besser zusammenzuarbeiten
Mit der Wahl des neuen Gemeinderatsteams ging es darum, eine klare Arbeitsbasis zwischen den gewählten Ratsmitgliedern und den Mitarbeitern der ihren jeweiligen Ressorts unterstellten Dienststellen zu schaffen.
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Das Ziel: Namen ein Gesicht geben, den Handlungsspielraum sowie die Besonderheiten der Arbeit der jeweils anderen besser verstehen. Allesamt willkommene Instrumente, um eine Politik mit den von einer Gemeinde zur Verfügung gestellten Mitteln bestmöglich umzusetzen.
Diese unterscheiden sich jedoch oft (sehr) von den in der Privatwirtschaft verfügbaren Mitteln, da die Verfahren komplexer, die Validierungskette verzweigter und die Interaktion zwischen den Dienststellen feiner ist.
Die gleiche Feststellung von Unverständnis und unterschiedlichen Sprachen gab es aufseiten der Mitarbeiter, die im Alltag mit gewählten Ratsmitgliedern zusammenarbeiten müssen, deren Terminkalender und politische Raster weit vom referenziellen Rahmen der Beamten entfernt sind.
Die Berufe der Gemeinde aufwerten
Dieser vom Directeur Général des Services (DGS) der Stadt initiierte Vormittag lieferte erste Antworten auf diese Herausforderungen, auch wenn einige Stunden nicht ausreichen, um alle Fragen zu klären und die Feinheiten jedes der fast 200 im Rathaus vertretenen Berufe zu verstehen.
Das Wichtigste blieb jedoch, diese oft verkannten und dennoch für das reibungslose Funktionieren der Gemeinde notwendigen Aufgaben anzustoßen und „aufzuwerten“, wie Bürgermeister Julien Argento betonte.
Foto PRESSE AGENCE.