Wie können die Berufe des Wassersports attraktiver gestaltet werden?
Am 4. März, bei den Rencontres Économiques du Nautisme auf Initiative der Communauté de Communes du Golfe de Saint-Tropez, kamen Experten zusammen...

Wie können die Berufe des Wassersports attraktiver gestaltet werden? Diese Veranstaltung warf eine Frage auf, die allen Mandatsträgern und Akteuren des Wassersports unter den Nägeln brennt: „Der Wassersport im golfe de Saint-Tropez bis 2030 / 2050 – welche Strategie für ein nachhaltigeres Gebiet“?

Eine Gelegenheit, die Partner zu mobilisieren und den Unternehmen die von der Communauté de communes getragenen Projekte vorzustellen. 300 BETRIEBE Heute besteht der Wassersportsektor im golfe de Saint-Tropez aus Unternehmen mit menschlicher Dimension (mit fast 300 Betrieben), die im Jahr 2022 einen Umsatz von rund 200 Mio. € erwirtschafteten. Konkret teilt sich die Aktivität in 5 Hauptkategorien auf (Studien und Ingenieurwesen, Vertrieb, Reparatur, Wartung und Maßanfertigung, Vermietung, Concierge-Service sowie Transport und damit verbundene Dienstleistungen).
Die Betriebe für Reparatur und Wartung sind am zahlreichsten vertreten (Werften, Dienstleister, Subunternehmer), ebenso wie die entlang der Küste angesiedelten Freizeitzentren, was sich in einer im Wesentlichen saisonalen Aktivität niederschlägt.
Im Detail besteht das Wirtschaftsgefüge aus zahlreichen Kleinstunternehmen (TPE), die zwischen 87 % und 92 % ausmachen. Einige KMU (PME), deren Hauptsitz außerhalb des Gebiets liegt, sind ebenfalls vertreten (CABESTO, LAPP MULLER, MONACO MARINE, SERVAUX YACHTING, WAUQUIEZ BOATS).


WELCHE STRATEGIE FÜR DIE BRANCHE? Für die Referenten stellen sich zahlreiche Fragen für diese maritime Wirtschaft, darunter: Die Bedeutung der Strukturierung von Branchen für das Gebiet, Eine Strategie des kollektiven Erfolgs, Der golfe de Saint-Tropez angesichts der ökologischen Herausforderungen, Ein nautisches Cluster für den golfe de Saint-Tropez – ist das möglich (wie baut man ein Cluster auf?)
, Das Unternehmen im Zentrum des Attraktivitätsprozesses, Neue Technologien im Dienste der Regionen und der Umwelt, Die maritime Branche im Zentrum der Ausbildung, Die notwendige Anpassung an den Arbeitsmarkt, Warum sollte man die einzige weltweite Umweltnorm für Jachthäfen schaffen? Die Regionen an der Front der Dekarbonisierung, Beschäftigung und Ausbildung in den Berufen des Wassersports: Welche Übereinstimmung? Der golfe de Saint-Tropez, ein „lernendes“ Gebiet, Die Schule für Wassersportberufe im golfe de Saint-Tropez: Eine Ambition für unsere Jugend.
All diese Themen wurden von Experten aus den Bereichen Wassersport, Regionalentwicklung und Ausbildung vor einem Publikum aus Mandatsträgern und Fachleuten des Sektors eingehend erörtert.
ZUR INFO... In Anwesenheit von: Vincent MORISSE, président de la Communauté de Communes du golfe de Saint-Tropez, maire de Sainte-Maxime, conseiller régional, Vincent GOLLAIN, Experte für Regionalmarketing, Sébastien THOMAS - CHAFFANGE, Directeur Général de France Clusters, Robert ECKSTEIN, Product Manager Engines EMEA Mercury Marine, Christophe LENORMAND, Directeur Général de la Direction Interrégionale de la Mer, Véronique TOURREL - CLÉMENT, Déléguée Générale de l'Union Des Ports de plaisance PACA et Monaco, Nathalie MERCIER - PERRIN, présidente du Cluster Maritime Français, Géraldine DANIEL, Directrice Générale du CARIF-OREF (Centre d'Animation, de Recherche et d'Information sur la Formation – Observatoires Régionaux de l'Emploi et de la Formation), Pascal BLAIN, Directeur Régional de France Travail, Lydie BARBAUD, Directrice de Institut Nautique de Bretagne, Philippe LAGANE, Directeur Délégué aux formations professionnelles et technologiques, Guillaume PHILIPPE, Directeur Opérationnel du Campus d'Excellence des Métiers du Nautisme, Yannick MAZETTE, président de la Chambre de Métiers et de l'Artisanat Provence-Alpes Côte d'Azur, Emmanuel DIDIER, Délégué Régional Académique à la Formation Professionnelle Initiale et Continue, Richard GIBEAUD, vice-président de Fédération des Industries Nautiques, zuständig für die regionale Arbeit in der Région Sud.
Fotos Philippe OLIVIER.