27.07.2026

Monique Barbut im Kampf gegen die Elektrische Ameise

Am 22. Mai besuchte Monique Barbut, Ministerin für ökologischen Wandel, Biodiversität und Natur, das Var für einen Einsatz im Bereich...

RGVon Rédaction Gazette du VarJournalist 1. Juni 2026 Lesezeit: 2 Min.
Monique Barbut face à la fourmi électrique
Monique Barbut face à la fourmi électrique© La Gazette du Var
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Von Patrick Martinelli

Bei dieser Gelegenheit besuchte die Ministerin die Gärten des Domaine du Rayol, um sich mit den wissenschaftlichen Teams des Anwesens und den Akteuren auszutauschen, die sich für den Schutz der mediterranen Flora und Biodiversität einsetzen. „Dieser Besuch der Ministerin für ökologischen Wandel war eine Gelegenheit, an die solide Partnerschaft zwischen der Région Sud und dem Domaine du Rayol zu erinnern. In der Tat stellen wir die Umwelt in den Mittelpunkt unserer öffentlichen Politik: Biodiversität, erneuerbare Energien, nachhaltige Landwirtschaft, Mittelmeer usw.“, betonte François de Canson, Vizepräsident der Région Sud. Während ihrer Reise äußerte sich die Ministerin besorgt über den Kampf gegen die Elektrische Ameise, eine besonders aggressive invasive exotische Art. So überwachte sie die ersten Versuche einer Behandlungsmethode durch Bestäubung. Diese durch einen ministeriellen Erlass genehmigte Methode zielt darauf ab, die Herde dieser Art, die sich seit ihrer ersten Entdeckung im Jahr 2022 im Departement ausbreitet, wirksamer auszurotten.

3 HERDE IM VAR

Monique Barbut face à la fourmi électrique

Das Var steht an vorderster Front im Kampf gegen diese Invasion. Der erste, als historisch eingestufte Herd wurde 2022 in Toulon nach Berichten über Stiche, die die bis ins Jahr 2019 zurückreichen, identifiziert. Seine Fläche wird heute auf rund vier Hektar geschätzt. Ein zweiter Herd wurde 2024 in La Croix-Valmer entdeckt und erstreckt sich über fast drei Hektar. Vor Kurzem, im März 2026, wurde ein dritter Herd in Cavalaire-sur-Mer nachgewiesen. Genetische Analysen ergaben, dass der im Var vorkommende Klon identisch mit jenem ist, der kürzlich in Chypre und in Israël gefunden wurde, was die entscheidende Frage nach den Einschleppungswegen aufwirft, die wahrscheinlich mit dem Transport von Pflanzen oder Erde zusammenhängen. Die Strategie des Staates gliedert sich in mehrere Achsen. Zunächst geht es darum, die Behandlungen des historischen Herdes in Toulon mit dem Ziel einer vollständigen Ausrottung fortzusetzen. Anschließend muss gegen die neuen Herde in La Croix-Valmer und Cavalaire-sur-Mer vorgegangen werden. Dies umfasst eine Kartierung der befallenen Gebiete, eine Abstimmung mit den Eigentümern, massive Behandlungskampagnen und Präventionsmaßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung, insbesondere durch die Entsorgung von Grünabfällen. Diese Bemühungen werden durch eine staatliche Finanzierung in Höhe von 440.000 € unterstützt.

Monique Barbut face à la fourmi électrique

Fotos DR.