„Am 14. Juli entfachen wir die Flamme der Freiheit neu“
Am 14. Juli zeigte Philippe Leonelli, Bürgermeister von Cavalaire-sur-Mer, den Geist der Republik durch eine zutiefst menschliche Vision der Zukunft.

Mehr als eine Gedenkfeier war seine Rede eine Meditation über das, was verbindet, was erhebt, was in unseren Gesellschaften fortbesteht und inspiriert: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Ewige Worte, bedingungslose Werte, die wie ein heiliges Feuer an jede Generation weitergegeben werden müssen. So lud der Bürgermeister dazu ein, über den festlichen Schein hinauszublicken: „An diesem 14. Juli werden wir nicht nur das abendliche Feuerwerk an unserem mediterranen Himmel entzünden.
Wir werden auch und vor allem die Flamme der Freiheit neu entfachen, die um den Preis von Mut und Hoffnung errungen wurde.“ Mit diesen Worten erinnerte er daran, dass Freiheit weder selbstverständlich noch abstrakt ist: Sie ist eine Errungenschaft, eine zerbrechliche und unzähmbare Kraft, die Völker antreibt und ihre Zukunft erleuchtet.

HORIZONT FÜR DIE FREIHEIT Unter Zitierung von Victor Hugo, „Die Freiheit beginnt, wo die Unwissenheit endet“, zog der Bürgermeister eine Verbindung zwischen geistiger Offenheit, der Suche nach Wahrheit und der Emanzipation des Menschen. Freiheit ist jener Atemzug, der es jedem ermöglicht, „zu denken, zu glauben, zu hoffen, zu lieben“ und ganz er selbst zu sein. Er würdigte all jene, die durch ihr Engagement und manchmal durch ihr Opfer dazu beigetragen haben, dass die Freiheit zu diesem universellen Gut, diesem unveräußerlichen Recht jedes Gewissens wurde.
„Mut bedeutet, die Wahrheit zu suchen und sie auszusprechen, sich nicht dem Gesetz der triumphierenden Lüge zu unterwerfen“, erinnerte Jean Jaurès.
Brüderlichkeit, ein anspruchsvoller Wert, „wird nicht verordnet, sie baut sich auf, sie wird in den einfachsten Gesten und in stiller Solidarität gepflegt“. Philippe Leonelli würdigte alle, die diese Verbindung mit Leben füllen: Vereine, Freiwillige, Kinder, Senioren, die Cadets de la Défense und diejenigen, die über die Schwächsten wachen. In diesen Regungen des Herzens, in diesen ausgestreckten Händen „findet die Republik ihre tiefsten Wurzeln“.
Diese Brüderlichkeit zu verkörpern bedeutet, im Hier und Jetzt zu handeln, in jeder Geste, die ohne Gegenleistung angeboten wird, ganz nach der Mahnung von Albert Camus: „Die wahre Großzügigkeit gegenüber der Zukunft besteht darin, in der Gegenwart alles zu geben“. Denn wenn uns die Vergangenheit lehrt und die Zukunft uns inspiriert, so entscheidet sich doch alles im Engagement der ewigen Gegenwart.
DIE REPUBLIK, EIN LEBENDIGES HAUS So bekräftigte der Bürgermeister erneut: „Die Republik ist kein erstarrtes Denkmal, sondern ein sehr lebendiges Haus. Sie gehört uns, sie baut sich jeden Tag auf: am Strand, in unseren Hügeln, im Herzen unserer Städte und Dörfer, in der Schule, auf dem Markt, zwischen den Generationen“. „Die Republik darf nicht, kann nicht eine erstarrte Erinnerung sein wie ein altes Schiff im Trockendock.
Sie ist ein Boot, das jeden Morgen in See sticht. Es liegt an uns, die Segel zu hissen und trotz der Stürme Kurs zu halten.“

Der Bürgermeister äußerte zwei Wünsche. Dass Cavalaire „jener Hafen bleibt, in dem die Freiheit anlegt, in dem die Gleichheit atmet, in dem die Brüderlichkeit wie der Wind vom offenen Meer weht“; und dass die Gemeinde weiterhin eine solidarische, offene Stadt verkörpert, die Vertrauen in ihre Wurzeln und ihre Jugend hat, die „Hoffnung auf eine brüderlichere, wahrhaftigere und aufrichtigere Zukunft“. Schließlich drückte Philippe Leonelli seine Dankbarkeit gegenüber all jenen aus, die durch ihr Engagement, ihre Hingabe, ihren Mut und ihre Großzügigkeit das republikanische Ideal leben und erstrahlen lassen: Lehrer, Vereine, Freiwillige, Gemeindemitarbeiter, Ordnungskräfte, Feuerwehrleute, Pflegekräfte, Retter, Urlauber, Einwohner...
„Über das Leben anderer zu wachen, ist ein Akt der Brüderlichkeit im höchsten Maße“, schloss das Stadtoberhaupt.
• In Anwesenheit von: Élisabeth MORIN - CHARTIER, ehrenamtliche Europaabgeordnete, Olivier CORNA, erster Beigeordneter, Philippe VANDEVELDE, Zeremonienmeister und Beigeordneter für patriotische Vereinigungen, den gewählten Vertretern von Cavalaire, La Croix-Valmer und dem golfe de Saint-Tropez, Lieutenant SCHWALM, Leiter des brand- und rettungszentrums von Cavalaire, Major Christophe CUENIN, Kommandant der Gendarmeriebrigade von La Croix-Valmer, Raymond LEFEBVRE, Leiter der Gemeindepolizei, Marc-Emmanuel QUIROARD - FRILEUSE, Direktor der SPL Port-Héraclea, Claude BOYMOND, Präsident des Komitees des golfe de Saint-Tropez der Légion d'Honneur, den Vertretern der patriotischen und gedenkenden Vereinigungen, von Provence 44 und Mémoire Bormes 44, der SNSM und des CCFF von Cavalaire, den Cadets de la Défense, den Kindern des Conseil Municipal des Jeunes.


En présence de : Élisabeth MORIN - CHARTIER, députée européenne honoraire, Olivier CORNA, premier adjoint, Philippe VANDEVELDE, maître de cérémonie et adjoint aux associations patriotiques, Les élus de Cavalaire, de La Croix-Valmer et du golfe de Saint-Tropez, Lieutenant SCHWALM, chef du centre d’incendie et de secours de Cavalaire, Major Christophe CUENIN, commandant la brigade de gendarmerie de La Croix-Valmer, Raymond LEFEBVRE, chef de la police municipale, Marc-Emmanuel QUIROARD - FRILEUSE, directeur de la SPL Port-Heraclea, Claude BOYMOND, président du comité du golfe de Saint-Tropez de la Légion d’Honneur, Les représentants des associations patriotiques, mémorielles, de Provence 44 et de Mémoire Bormes 44, de la SNSM et du CCFF de Cavalaire, Les Cadets de la Défense, Les enfants du Conseil Municipal des Jeunes.
Fotos PRESSE AGENCE.