27.07.2026

Eine sehr positive quantitative und qualitative Bilanz

Am 9. Juli trat der letzte Lenkungsausschuss „Beschäftigung und Integration“ in der Präfektur von Toulon zusammen.

RGVon Rédaction Gazette du VarJournalist 2. September 2025 Lesezeit: 5 Min.
Un bilan quantitatif et qualitatif très positif
Un bilan quantitatif et qualitatif très positif© La Gazette du Var
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Dieser Ausschuss brachte die lokalen Akteure zusammen, die sich durch die im November 2020 im Rahmen der Baustelle zur Erweiterung der Autobahn A57 auf 2×3 Fahrstreifen unterzeichnete Vereinbarung zur Beschäftigungsförderung verpflichtet haben. Nach der Inbetriebnahme im Juni 2025 war es an der Zeit, Bilanz über diese fünf Jahre dauernde Baustelle zu ziehen – eine Bilanz mit sehr positiven quantitativen und qualitativen Ergebnissen.

Un bilan quantitatif et qualitatif très positif

BERUFLICHE INTEGRATION Die im Jahr 2021 begonnenen Arbeiten an der A57 haben sich als eines der bedeutendsten Projekte im Großraum Toulon etabliert. Über die reine Infrastruktur hinaus hat das Projekt positive Auswirkungen auf die gesamte lokale Wirtschaft gehabt, insbesondere im Bau- und Tiefbausektor. Das Engagement im Bereich der Integration war während der fünfjährigen Bauzeit unermüdlich, insbesondere dank des Einsatzes der Groupe NGE, die mit dem Ausbau dieser täglich von 110.000 Fahrzeugen genutzten Autobahn betraut ist.

Bereits im November 2020 wurde eine Rahmenvereinbarung für lokale Beschäftigung und Integration unterzeichnet. Diese Verpflichtung, die lange vor Beginn der Arbeiten eingegangen wurde, brachte während der Bauzeit die Préfecture du Var, die Métropole Toulon Provence Méditerranée, die Maison de l'Emploi Provence Méditerranée, France Travail und VINCI Autoroutes zusammen. Ziel dieser Rahmenvereinbarung war es, den Arbeitskräftebedarf der Unternehmen auf der Grundlage lokaler Kompetenzen zu decken.

Sie ermöglichte die Einrichtung von Einstellungs- sowie Erst- und Weiterbildungsmaßnahmen, die für die Absicherung der beruflichen Laufbahnen unerlässlich sind. Diese besonders integrative Maßnahme kam denjenigen Menschen zugute, die dem Arbeitsmarkt am fernsten stehen, was durch die systematische Aufnahme von sozialen Integrationsklauseln in die Verträge erreicht wurde.

Die Ergebnisse zeugen von der beispielhaften Mobilisierung aller Partner. So wurden im Rahmen des Hauptbauauftrags seit 2021 insgesamt 2.148.198 Arbeitsstunden geleistet. Davon entfielen 152.509 Integrationsstunden auf Personen, die weit vom Arbeitsmarkt entfernt sind, womit die ursprünglichen Zusagen von 67.000 Stunden bei weitem übertroffen wurden.

Dies entspricht einer Zielerreichung von 227 % im Vergleich zu den in der Vereinbarung festgelegten Zielen und verdeutlicht einen Erfolg, der weit über den Erwartungen liegt.

VIELFÄLTIGE WERDEGÄNGE Fünf Jahre lang bot die Integrationsmaßnahme konkrete Chancen für eine große Vielfalt. Insgesamt wurden seit Beginn des Projekts 195 Verträge unterzeichnet. Wie so oft im Bausektor sind die meisten Begünstigten Männer (143 Männer im Vergleich zu 10 Frauen), was die Beschäftigungsdynamik in diesem Bereich widerspiegelt. Diese Verträge ermöglichten den Eingestellten den Zugang zu verschiedenen Berufen auf der Baustelle, darunter Positionen als Labortechniker, Rohrleitungsbauer, Baumaschinenführer, Hilfsarbeiter, vielseitige Arbeiter sowie Funktionen als Verwaltungsassistentin, Reinigungskraft oder Sicherheitskraft.

Die Ergebnisse zeichnen sich durch den hohen Anteil an älteren Arbeitnehmern aus, die 14,6 % der Beschäftigten ausmachen – eine Zahl, die über der anderer vergleichbarer Projekte liegt und eine echte Inklusivität unterstreicht. Das langfristige Engagement stand im Vordergrund, da 31 Personen im Rahmen eines unbefristeten Baustellenvertrags zur Integration (CDIC) eingestellt wurden, was mehr als 20 % der Verträge entspricht und berufliche Stabilität garantiert. Zudem betrafen 47 % der Verträge Laufzeiten zwischen 2,5 Monaten und 2,5 Jahren, was die Nachhaltigkeit der Werdegänge weiter stärkt.

Die Wirkung der Baustelle endet nicht mit dem Abschluss der Arbeiten. Von den 153 Personen, die von der Integrationsmaßnahme profitierten und an diesem Projekt arbeiteten, leisteten 105 d'entre elles Einsätze von mehr als 151 Stunden (was mindestens einem Monat entspricht), was von ihrem Engagement und dem Wert ihres Beitrags zeugt. Die beruflichen Werdegänge nach der Baustelle sind vielfältig und vielversprechend.

Heute sind 58 dieser Begünstigten immer noch beschäftigt, und zwar in verschiedenen Sektoren, die weit über den Bausektor hinausgehen, darunter der Einzelhandel, die Gastronomie oder auch das Transportwesen (Busfahrer). Diese Vielfalt verdeutlicht die erworbenen Fähigkeiten und die Anpassungsfähigkeit der Begünstigten.

Zudem wurde die Eigeninitiative gefördert. So haben zwei Personen ihr eigenes Unternehmen gegründet, was beweist, dass die Baustelle unternehmerische Berufungen geweckt hat. Darüber hinaus ist die Attraktivität dieser Profile unbestreitbar, da 19 Personen von Zeitarbeitsunternehmen mit Angeboten für unbefristete Arbeitsverträge kontaktiert wurden.

Schließlich haben 17 Personen keine Rückmeldung gegeben, während 5 die Region verlassen haben oder sich im Langzeitkrankenstand befinden. Zudem haben sich 4 Personen entschieden, ihren Werdegang durch eine Weiterbildung zu festigen, um ihre Kompetenzen für die Zukunft zu stärken.

STARKE LOKALE VERANKERUNG Über die Integrationsziele hinaus war die Baustelle ein starker Motor für wirtschaftliche Dynamik und ein wichtiger Faktor für eine tiefe lokale Verankerung. Die Mobilisierung der Akteure vor Ort war von entscheidender Bedeutung und ermöglichte positive Auswirkungen weit über den unmittelbaren Baustellenbereich hinaus. Als konkretes Beispiel konnten Ehepartner von Beschäftigten Arbeitsmöglichkeiten in lokalen Kleinst- sowie kleinen und mittleren Unternehmen finden, was die indirekten Auswirkungen auf die Familien und das Wirtschaftsgefüge verdeutlicht.

VINCI Autoroutes hat Berufungen geweckt, indem sie die Baustellentüren für unterschiedliche Besuchergruppen öffnete. So wurden mehr als 15 Besuchstage organisiert (Coulisses du BTP, Partnerschaften mit der École de la Seconde Chance du Var oder das Programm „Entreprises éphémères“). Diese Initiativen ermöglichten es mehr als 350 Personen, die vielfältigen Berufe einer großen Infrastrukturbaustelle kennenzulernen.

Parallel zu diesem beruflichen Engagement engagiert sich VINCI Autoroutes aktiv in der Vereinswelt über die Fondation d'entreprise VINCI pour la Cité. Dieser Ansatz hat zur Entwicklung mehrerer lokaler Vereine beigetragen. Das Unternehmen hat eine bedeutende Partnerschaft mit der Fondation du Rugby Cœur Toulonnais geschlossen, indem es sich seit nunmehr 7 Jahren am Programm „Cité une femme“ beteiligt, was von einem gesellschaftlichen Engagement zeugt, das weit über den reinen Rahmen der Baustelle hinausgeht.

Dieses Projekt zum Ausbau der A57 umfasste ein breites Netzwerk von Wirtschaftspartnern, da 500 Unternehmen an dem Projekt beteiligt waren. Davon stammen 130 aus dem Großraum Toulon, was den festen Willen unterstreicht, die lokale Wirtschaft zu bevorzugen. Mehr als 100 weitere sind Kleinst- sowie kleine und mittlere Unternehmen, darunter Materiallieferanten, was die strukturierende Rolle der Baustelle für die Entwicklung und Festigung der Wirtschaftsakteure in der Region bestätigt.

Foto VINCI Autoroutes, Alain TANDERO.