27.07.2026

Karine REVEL: „Menschliches Engagement macht den Unterschied“

Interview mit Karine Revel, Verwaltungsassistentin bei VINCI Autoroutes.

RGVon Rédaction Gazette du VarJournalist 6. Oktober 2025 Lesezeit: 2 Min.
Karine REVEL : « L’engagement humain fait la différence »
Karine REVEL : « L’engagement humain fait la différence »© La Gazette du Var
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Im Rahmen des Ausbaus der A57 in Toulon verbarg sich hinter dem technischen Trubel eine sorgfältige Organisation und ein starkes menschliches Engagement. Karine Revel schildert uns das Wesen ihrer administrativen Rolle und die menschliche Dimension ihres Werdegangs. Welche Rolle haben Sie als Verwaltungsassistentin im Herzen des Projekts gespielt?

Karine REVEL. Mein Alltag bestand darin, den Posteingang und -ausgang zu verwalten, Verträge und Bestellungen zu verfassen und zu verfolgen sowie in Zusammenarbeit mit meiner Kollegin Isabelle die Budgetkontrolle sicherzustellen. Wir waren der Knotenpunkt für den gesamten administrativen „Papierkram“: von der Abwicklung der Kommunikation – Druck von Flyern, Informationsverbreitung – bis zur systematischen Zentralisierung aller Dokumente.

Ohne diese Koordination wäre die Baustelle niemals so reibungslos vorangekommen.

Karine REVEL : « L’engagement humain fait la différence »
Chapiteau de la Fête de la Bière

Mon quotidien consistait à gérer le courrier entrant et sortant, à rédiger et suivre les contrats et commandes, et à assurer le contrôle du budget, en collaboration avec ma collègue Isabelle. Nous étions le point de convergence de toute la “paperasse” administrative : de l’acquittement de la communication – impression de flyers, diffusion d’informations – à la centralisation systématique de tous les documents. Sans cette coordination, le chantier n’aurait jamais avancé de manière fluide.

Welche Methoden haben Sie verwendet, um diese Dokumentenflut zu bewältigen? KR. Eine strenge Organisation war unerlässlich.

Jedes Dokument wurde auf unserem Server nach Ordnern sortiert, was eine schnelle Suche bei dringenden Anfragen ermöglichte. Diese strukturierte Hierarchie erleichterte den Austausch mit allen operativen Teams und sicherte eine perfekte Koordination zwischen den verschiedenen Abteilungen.

Wie haben Sie abgesehen vom technischen Aspekt die menschliche Erfahrung dieser Baustelle erlebt? KR. Was mich geprägt hat, ist die menschliche Nähe, die sich in diesen 5 Jahren entwickelt hat.

Im Verborgenen zu arbeiten bedeutet nicht, isoliert zu sein; im Gegenteil, ich habe eine starke Bindung zu meinen Kollegen aufgebaut. Wir haben uns in einer Atmosphäre, die den Austausch förderte, gegenseitig unterstützt. Jedes Mal, wenn ein Dokument angefordert wurde, war das Gefühl, nützlich zu sein und anerkannt zu werden, spürbar.

Ich habe an Offenheit gegenüber anderen gewonnen, weit über die administrativen Aufgaben hinaus.

Waren Stress und Arbeitsbelastung hoch, und wie sind Sie damit umgegangen? KR. Es gab Stoßzeiten mit einer kolossalen Menge an zu bearbeitenden Akten, aber ich betrachte mich nicht als von Natur aus gestressten Menschen.

Um ein Gleichgewicht zu halten, praktiziere ich Yoga und Atemübungen. Abstand zu gewinnen, bevor ich handle, und jede Situation ruhig zu analysieren, hat mir geholfen, Stress in positive Energie umzuwandeln. Diese Methoden haben es mir ermöglicht, effizient zu sein und gleichzeitig eine gelassene und menschliche Haltung zu bewahren, sowohl im Büro als auch außerhalb.

Welche Lehre ziehen Sie aus dieser Erfahrung? KR. Beruflich hat mir diese Baustelle gezeigt, dass eine strenge Organisation und eine reibungslose Kommunikation unerlässlich sind, um ein Projekt dieser Größenordnung zu bewältigen.

Aber auf menschlicher Ebene war ich angenehm überrascht von der Solidarität, die in unseren Teams herrscht. Diese Baustelle hat mir eine kollaborativere Sichtweise auf die Arbeit vermittelt, mit aufrichtigen Bindungen, die über den rein beruflichen Rahmen hinausgehen. Heute fühle ich mich erfüllter und bin davon überzeugt, dass bei der Komplexität eines Großprojekts der Mensch der Pfeiler jedes Erfolgs bleibt.

Aufgezeichnet von Pierre BEGLIOMINI Foto VINCI Autoroutes.